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Reizdamsyndrom

Flohsamen beim Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom – wenn Darm und Gehirn nicht richtig zusammenarbeiten

Beim Reizdarmsyndrom (RDS) handelt es sich um eine Funktionsstörung des Verdauungstraktes. Hierbei kommt es zu chronischen Beschwerden wie Völlegefühl, Durchfall, Verstopfungen und Übelkeit. Etwa 12 Millionen Deutsche sind davon betroffen, wobei die Erkrankung vor allem zwischen 20 und 30 Jahren und am häufigsten bei Frauen auftritt. Die Ursache für das RDS ist nicht ganz klar. Es wird vermutet, dass der Informationsaustausch zwischen Darm und Gehirn gestört ist. Oft dauert es sehr lange, bis eine zuverlässige Diagnose gestellt wird, was daran liegt, dass es keine organischen Anzeichen gibt. Jetzt berichtete das 02elf Abendblatt in einer Meldung, dass die Beschwerden und deren Häufigkeit abgemildert werden können.

Was dem Darm gut tut

Ziel ist es, die unangenehmen Symptome nicht unnötig auszulösen. Deshalb sollten Reizdarmpatienten auf die richtige Ernährung achten. Auf stark gewürzte Speisen sollte ebenso verzichtet werden, wie auf schwer verdauliche. Auch Kaffee, Nikotin oder Alkohol können problematisch sein, da sie die Darmbewegung steigern und so Durchfall und Bauchkrämpfe bei Reizdarmpatienten verursachen können. Zusätzlich ist es sinnvoll, Lebensmittel-Unverträglichkeiten auszuschließen. Wer eine Magen-Darm-Infektion hat oder Antibiotika nimmt, leidet unter dem erhöhten Risiko einer Reizdarm-Erkrankung. Denn beides stört Darmflora und Immunsystem und behindert die Verdauung. Weitere Faktoren, die zu einem RDS führen können, sind Stress, Ärger oder Sorgen. Es besteht eine Verbindung zwischen dem Bauchgefühl und dem jeweiligen Gemüt. Das ist auch der Grund dafür, weswegen Menschen mit einem empfindlichen Bauch oft stark auf emotionale Belastung reagieren.

Flohsamen als natürliche und effektive Therapie

Statt Ärger und Stress gilt für den RDS-Patienten, dass er sich bewusst ernähren soll. Geflügel, Fisch und gedünstetes Gemüse im Rahmen einer leichten, mediterranen Ernährung tun gut. Außerdem sind mehrere kleine Mahlzeiten besser als wenige große. Es kann helfen, Tagebuch über die Ernährung zu führen. So lässt sich ermitteln, was gut bekömmlich ist und was nicht. Stress und Hektik sind Gift für den RDS-Patienten. Deshalb sollte der Tagesablauf gut geregelt sein. Der Darm benötigt genug Ruhe, Schlaf und geregelte Mahlzeiten, um nicht aus dem Takt zu kommen. Auch Entspannung ist ganz wichtig. Es kann helfen, immer mal wieder kurze Pausen einzulegen. Wärme tut gut: Körnerkissen, Vollbad oder Wärmflasche entspannen und beruhigen den Darm, fördern die Durchblutung und beseitigen leichte Krämpfe. Dazu viel Bewegung, damit der Darm in Schwung kommt. Eine sehr gute und natürliche Therapie sind außerdem Flohsamenschalen. Das empfiehlt die „Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen“. Eine Studie belegt, dass sich die RDS-Beschwerden bei Patienten, die 12 Wochen lang Flohsamen einnahmen, um 90 Prozent verringert haben. Die Wirkung von Flohsamen bei RDS scheint damit eindeutig und wissenschaftlich bewiesen.

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