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Was den Darm reizt und was ihm hilft

Die Ursachen der als Reizdarmsyndrom bekannten Symptome sind nicht geklärt, die Beschwerden vielfältig und wechselhaft. Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab, Blähungen und Bauchschmerzen treten plötzlich auf und beeinträchtigen die Lebensqualität.

Die unregelmäßige Bewegung des Darms und seine Empfindlichkeit werden bisher als Auslöser für das Reizdarmsyndrom angesehen. Außerdem ist bekannt, dass Gefühle das Reizdarmsyndrom beeinflussen können. Das meldet die Seite kräuter-verzeichnis.de.

Gefühle, die den Darm reizen

Zu den Gefühlen, die das Reizdarmsyndrom verschlimmern gehören

• Angst
• Frustration
• Nervosität
• Schuldgefühle
• Traurigkeit
• Wut

So liegt es nahe, dass außer Bauchschmerzen und –krämpfen, Übelkeit, Durchfall und Verstopfung auch andere Symptome mit dem Reizdarm zusammenhängen:

• Depression
• Kopfschmerzen
• Müdigkeit

Das Reizdarmsyndrom ist häufiger bei Frauen zu finden und kann schon ab dem Alter von 20 Jahren einsetzen.

Nahrung, die den Darm reizt

Obwohl die Auslöser sehr individuell sind, gibt es doch Nahrungsmittel, die als typische Auslöser der Darmbeschwerden gelten:

• Kaffee
• Obst, roh
• Gemüse, roh

Gasbildner, die Blähungen verursachen, verschlimmern die Bauchkrämpfe:

• Bohnen
• Brokkoli
• kohlensäurehaltige Getränke
• Paprika rot, grün
• Rosenkohl
• Weißkohl
• Zwiebeln

Fett gilt als schwer verdaulich:

• Butter
• Fleisch (fett)
• Öle

• Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit können ebenfalls Symptome auslösen. Sorbit kommt auch in Kaugummis vor.

Weitere Auslöser für das Reizdarmsyndrom können Hormonschwankungen, Medikamente, Abführmittel sein.

Laktosefreie Milch und was sonst noch gut tut

Falls sich eine Laktoseintoleranz bestätigt, sollte der Verzehr von Milchzucker vermieden werden. Besser ist es, auf laktosefreie Produkte zuzugreifen.

 

Abdigest

Es klingt selbstverständlich, wird jedoch im Alltag oft vernachlässigt: Bewusstes Essverhalten trainieren. Das bedeutet:

• Mehrere kleine Mahlzeiten essen, um die Verdauung nicht zu überfordern.
• Langsam essen, das vermeidet das „Luftschlucken“ beim Essen und beugt Blähungen vor.
• Trinken: Besser ist es, nicht direkt zur Mahlzeit zu trinken. Grund: Die Verdauungssäfte werden durch Flüssigkeit verdünnt und erschweren die Verdauung. Deshalb ist es besser, zwischen den Mahlzeiten zu trinken.

Stress ist als Auslöser des Reizdarmsyndroms nicht zu unterschätzen. Deshalb wird die Erkrankung auch darauf hinweisen, die eigenen Perfektionsansprüche zu hinterfragen. Dabei hilft eine Entspannungsmethode.

Reizdarmsyndrom: Erste Hilfe bei Beschwerden

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die erfahrungsgemäß das Reizdarmsyndrom wieder beruhigen können. Dazu gehören:
• Fenchelsamentee: Hilft sehr gut bei Darmkrämpfen: Ein halber Teelöffel Fenchelsamen auf eine Tasse kochendes Wasser geben.
• Haferkleiebrot, Haferflocken: Täglich genossen, entfalten sie nach einiger Zeit ihre beruhigende Wirkung auf den Darm.
• Heiß baden: Das warme Wasser wirkt krampflösend.
• Leinsamentee: Vor dem Schlafengehen einen Tee aus 1 TL Leinsamen auf eine Tasse kochendes Wasser trinken.
• Möhren, gekocht oder roh: Das milde Gemüse gleicht die Verdauung aus: Durchfall geht zurück, Verstopfung löst sich.
• Wasser trinken: Täglich ausreichend stilles Wasser trinken

 

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