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Glück gehabt, durch Zuckeruntersuchung

Ich litt schon immer an einem empfindlichen Magen und bin seit jeher schon in Behandlung gewesen. Schlimm wurde es vor ca. 6 Jahren. Morgens steht man auf und es geht einem gut. Nach dem Frühstück mit Butter und Milch wurde mir ein bißchen übel, dies wurde aber immer auf meinen empfindlichen Magen zurückgeschoben. Auf dem Weg zur Arbeit wurde es dann so schlimm, dass ich unterwegs anhalten musste um mir Erleichterung zu verschaffen. Danach war mir stundenlan übel, aber ich schleppte mich weiter zur Arbeit. Dann ging es los mit Herzklopfen, Schweißausbrüchen und ich hatte oft das Gefühl jeden Moment in Panik auszubrechen. Zusätzlich kam hinzu, dass ich das Gefühl hatte nicht mehr so richtig klar denken zu können, dies beängstigt einen dann doch sehr. Der körperliche und seelische Zustand hat sich rapide verschlechtert, und ich bekam nicht mehr viel auf die Reihe. Bei meinem Arzt, wo ich eigentlich regelmäßig war, konnte man mir nicht helfen. Bei einem weiteren Arztbesuch sollte Blut abgenommen werden und wurde gefragt, wann ich zuletzt etwas gegessen hatte. Ich antwortete um 7:00 Uhr heute Morgen, jetzt war es 12:00 Uhr. Ich hatte aber vergessen, dass ich bevor ich zum Arzt gefahren bin noch ein Marmeladenbrot gegessen habe. Dementsprechend ist mein Blutzuckergehalt hoch ausgefallen und sie freuten sich endlich etwas gefunden zu haben und es wurde ein Test angesetzt. Der Zuckergehalt ging eigentlich rapide in den Keller, ich habe mich über die Stunden sehr gequält, aber mir wurde mitgeteilt es sei alles in Ordnung. Nach weiteren Wochen bekam ich eine Überweisung zum Internisten zwecks Magenspiegelung. Bei der Besprechung fragte ich nach ob ein Test gemacht werden könne, wegen tierischem Eiweiß. Mir wäre immer so übel. Mein Arzt hat mich dann ausgefragt wegen meiner Ernährung und meinen “Leidensweg” ordnete einen Zuckertest an. Ich erzählte ihm, dass ich vor ein paar Wochen diesen gemacht hatte aber der wäre i. O. Er ließ sich den Test faxen und teilte mir mit, dass ich laktoseintolerant sei. Er erklärte mir genau, was das ist und wie ich in Zukunft damit leben kann. Es hat zwar ein paar Wochen gedauert und am Anfang hat das Einkaufen Stunden gedauert aber heute lebe ich sehr gut damit.

anonym

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