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Reizdarm

Kein Arzt konnte helfen…

Ich bin durch Zufall , wie meistens im Internet, auf diese Seite gestoßen und bin froh, daß es doch mehr Menschen gibt die diese Krankheit haben. In den jüngeren Jahren hatte ich schon immer einen Blähbauch. Die Ärzte zuckten nur die Schultern und nach Rückfragen konnte mir keiner eine klare Antwort geben. Ich hatte dann auch nicht mehr nachgefragt und mich damit abgefunden. Bei Einnahme von Milchprodukten bekam ich diese Symptome schon zu spüren, aber es konnte mir kein Arzt dazu etwas sagen. Also habe ich versucht weniger Milchprodukte zu mir zu nehmen. Aber das seltsame war, als ich einmal eine Salmonellenvergiftung hatte und 8 Tage nur Durchfall bekam, war einige Zeit Ruhe mit dem Blähbauch. Aber leider ging es nach ca. einem Jahr wieder los.

Meine Familie hatte kein Verständnis für meine Durchfälle (die allerdings immer öfter auftraten) . Heute weiß ich das ich diese Krankheit habe. Am Anfang des Jahres wurde diese Angelegenheit so schlimm, daß mein Hausarzt mich für lange Zeit krankschreiben mußte. Was natürlich meinem Arbeitgeber nicht gefiel und ich um meinen Arbeitsplatz fürchten mußte, da auch niemand etwas fand. Ich wurde ins Krankenhaus überwiesen, da die Ärtzin meinte ich hätte Gallensteine. Aber niemand fand etwas und ich ging wieder nach Hause. Es folgten Magen- und Darmspiegelung (unter Narkose, da ich ein Angsthase bin) aber man fand auch nichts. Also wurde dieser Test gemacht. mit dem Ergebnis, ich habe keine Intoleranz. Aber ich hatte kaum den Weg nach Hause geschafft, da ging das Übel wieder los (aber wie).

Ich rief daraufhin den Arzt an und schilderte ihm die Sachlage und er bestätigte mir die Intoleranz und nach einem neuen Termin beschrieb er mir die Tabletten die ich nehmen sollte (die allerdings die Kasse nicht bezahlt) und daß ích Lebensmittel meiden soll die Laktose enthalten. Was mich an dieser ganzen Krankheit stört, es gibt so wenig Information darüber, auch nicht bei der Krankenkasse. Ebenso die Beschreibung zur Einnahme des Medikamentes ist sehr dürftig. Ich bin mir nie sicher wieviele Tabletten ich nehmen soll um den Käse oder das Stück Schokolade (nach einem halbem Jahr mal wieder Gelüste bekommen) abzudecken.

Ich habe mir auch Sojaprodukte zugelegt (die allerdings sehr teuer sind) und muß aufpassen was ich esse. Wie andere Leidtragende finde ich daß es zu wenig in der Öffentlichkeit gibt die darüber berichten. Es ist ja fast wie Diabetes (da muß man auch aufpassen was man isst) aber die ist ja weiter verbreitet. So jetzt möchte ich aber dieser Seite aber einmal meinen Dank aussprechen, die es möglich macht mit seine Probleme nicht alleine zu sein.

anonym

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