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Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom: Hoffnung für Betroffene in Europa

EU-Kommission lässt vielversprechendes Medikament zu

Verdauungsprobleme und die Angst, keine Toilette in der Nähe zu wissen – dieses Szenario kennen viele. In Europa leiden etwa 15 Millionen Menschen unter dem sogenannten Reizdarmsyndrom – und damit unter Blähungen, Bauchschmerzen und Verstopfung. Ein neues Medikament soll den Betroffenen nun helfen: Der Arzneimittelhersteller Almirall hat die Zulassung erhalten, das Medikament Constella (Linaclotide) in den europäischen Handel bringen zu dürfen, wie die Internetseite apotheke-adhoc.de zu berichten weiß.

Constella verspricht Linderung der Beschwerden

Die Zulassung der EU-Kommission schürt die Hoffnung vieler Patienten: Constella (Linaclotide) hilft gezielt bei Reizdarm und Verstopfung. Das Medikament wird in der ersten Hälfte des neuen Jahres herauskommen. Der Guanylatzyklase-C-Agonist Linaclotide besteht aus 14 Aminosäuren. Er löst die Verstopfung auf, indem er den Darmzellenrezeptor angreift, der wiederum für die Wasser- und Chlorid-Abgabe im Darm verantwortlich ist. Die Patienten nehmen das Medikament oral ein.

Endlich ein Medikament für schwere Fälle

Almirall gibt an, das Constella bei mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndromen, die mit einer Verstopfung einhergehen, hilft. Als eine der häufigsten Nebenwirkungen wird Durchfall genannt. Bereits im August 2012 wurde das Medikament in den USA zugelassen.

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