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Nahrungsmittel-Allergie

Lebensmittelallergien: Bioresonanzinstitute in der Kritik

Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten: Betroffene sollten Vorsicht walten lassen

Der Verein für Konsumenteninformation hat sechs sogenannte Bioresonanz-Anbieter auf ihren Nutzen im Hinblick auf Lebensmittel-Allergien abgeklopft. Das Ergebnis: Der VKI rät Betroffenen davon ab, die Anbieter für eine Diagnose oder gar eine Therapie zurate zu ziehen. Näheres dazu schildert eine Pressemitteilung auf der Internetseite derstandard.at.

Untersuchung zeigt: Bioresonanzinstitute sind unzuverlässig

Die Milchzucker-Unveträglichkeit ist in Deutschland weit verbreitet: Fast jeder sechste Bundesbürger darf keine oder nur wenige Milchprodukte zu sich nehmen, um sich so vor Beschwerden wir Bauchschmerzen und Durchfall zu schützen. Betroffene sollten sich stets an professionelle medizinische Einrichtungen wenden. So ergab die Untersuchung des VKI, dass die Befunde der Bioresonanzinstitute sich nicht mit denen eines hinzugezogenen Allergiezentrums deckten. Außerdem wichen die Befunde der Anbieter ebenfalls deutlich voneinander ab.

Kritik von der Gesundheitsexpertin

Gesundheitsexpertin Bärbel Klepp vom VKI berichtet, dass eine Testperson sogar die Diagnose einer zerebralen Durchblutungsstörung bekam, welche faktisch aber nicht bestand. Weiterhin kritisiert die Expertin die Ernährungsempfehlungen der Bioresonanz-Anbieter, die eine ausgewogene Ernährung unmöglich machen würden. Entscheiden sich Betroffene für eine Therapie, halten alle Anbieter außerdem hohe Kosten bereit.

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