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Histamin

Rückruf-Aktion: Vorsicht Histamin!

Sardinenfilets mit erhöhten Histaminwerten von Saupiquet

Auchan und Carrefour starteten eine große Rückrufaktion, die die Sardinenfiltes in Olivenöl extra vergine betrafen. Der Grund dafür waren erhöhte Histaminwerte in dem genannten Produkt der beiden bekannten Handelsketten. Die Sardinenfilets in Olivenöl von der Marke Saupiquet wurden genau analysiert. Das Ergebnis war ein zu hoher Histamingehalt. Auf den Verzehr der Sardinenfilets können demnach Symptome wie Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden, aber auch Hautrötungen folgen. Aus diesem Grund werden die Kundinnen und Kunden, die das Produkt gekauft haben, dazu aufgerufen, auf den Verzehr zu verzichten, so cleankids.de in einer Meldung.

Histamin: Die Verträglichkeitsgrenze

Histamin ist von Natur aus in zahlreichen Nahrungsmitteln enthalten. Etwa 10 mg Histamin werden in der Regel auch problemlos vertragen. Aber darüber hinaus kann Histamin zu Vergiftungen führen. Diese machen sich durch teils akute Beschwerden, zum Beispiel Blutdruckabfall, Atemnot, Nesselausschlag, Übelkeit, Hautrötungen, Erbrechen, Durchfall oder Kopfschmerzen bemerkbar. Bereits bei 100 mg Histamin treten deutliche Vergiftungserscheinungen auf. Sehr viel geringer wird die Verträglichkeitsgrenze bei Personen mit Histamin-Intoleranz. Bei Tierversuchen mit Hunden, Mäusen, Meerschweinchen, Ratten und Hasen wurden zudem negative Effekte durch Histamin auf das gesamte Atmungssystem und die Herzfunktion festgestellt. Zu den erfassten Symptomen zählten auch Durchfall und sogar Koma.

Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung

Rückruf: Bei dem Produkt handelt es sich um Sardinenfilets in Olivenöl, Marke Saubiquet, aus der 100g Dose. Lot bzw. Haltbarkeitsdatum sind der 18.06.2016 und der 21.06.2016. Da vom Verzehr des Produktes dringend abgeraten wird, können die Dosen zurückgegeben werden. Selbstverständlich mit Erstattung des Kaufpreises. Vorwiegend ist das Produkt auf dem französischen und belgischen Markt verbreitet. Es wird aber davon ausgegangen, dass die betroffenen Chargen auch in Deutschland erhältlich sind oder es zumindest waren. Außerdem sind gerade Verbraucher, die in der Nähe der Grenzen leben und möglicherweise grenzüberschreitend einkaufen, gefährdet.

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