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Fruktoseintoleranz

Wie gesund sind Smoothies wirklich?

Wenn der Smoothie dem Softdrink in Nichts nachsteht

Es ist altbekannt, dass es für die Gesundheit wichtig ist, viel zu trinken. Dabei ist aber auch wichtig, was man trinkt. Von Softdrinks, Cola und Limo ist wegen des hohen Zucker- oder auch Maissirupanteils abzuraten, da die Bestandteile in den vorhandenen Mengen schädlich sind. Aber Smoothies und Fruchtsäfte sind nicht viel weniger ungesund, wie das Stadtmagazin in einer Meldung nun aufklärte. Bleibt also nur noch das Wasser.

Smoothies und Fruchtsäfte – die Zuckerfallen

Das Zuckerkonzentrat Fructose-Glucose-Sirup ist mit zuständig für die starke Gewichtszunahme, die weltweit in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat. Enthalten ist dieser Zuckerersatz überwiegend in Softdrinks. Doch während vielen die Gefahr von Softdrinks bekannt ist, wissen nur wenige, das Smoothies und Fruchtsäfte nicht viel weniger schädlich sind. Sie werden weltweit als Getränke zur gesunden Ernährung vermarktet. Die wichtigsten Anbieter für diese Produkte sind Innocent und Tropica, die zu Coca Cola und Pepsi gehören. Dem Endverbraucher wird die fünf-Früchte-oder-Gemüse-am-Tag-Regel nähergebracht und der Smoothie als Teil dieser Ernährung propagiert. Dabei ist Gemüse-Saft wegen des geringeren Zuckeranteils weitaus gesünder als Frucht-Saft. Der Fruchtsaft sollte daher die Ausnahme bleiben. So enthält der „Mango & Maracuja“ Smoothie von Innocent 10,4 Gramm Zucker in 100 ml. Bei der „Erdbeere und Banane“ Variante von Chiquita sind es sogar 11,3 Gramm. Zum Vergleich: In 100 ml Coca Cola verbergen sich 10,6 Gramm Zucker. Meist ist der Zucker in Smoothies zwar „natürlicher“ Zucker, aber er besteht in der Regel aus Apfelsaftkonzentrat aus China.

Frisches Obst hat immer Vorrang

Im Hinblick auf Kalorien und Zuckergehalt steht also fest, dass Smoothies nicht weniger gesund sind als Cola. Dafür enthalten Smoothies und Fruchtsäfte aber weit mehr Vitamine. Vergleichbar mit dem Verzehr einer frischen Frucht ist es trotzdem nicht. Ein Smoothie mag vielleicht 6 Orangen enthalten, macht aber nicht satt, wohingegen 2 frische Orangen eine Mahlzeit ersetzen können. Das liegt daran, dass das Volumen von püriertem Obst kleiner ist. Durch den Verzehr eines Smoothies wird demnach das Essverhalten nicht zum Positiven hin geändert. Man nimmt weit mehr Nährstoffe und auch Fruchtzucker zu sich und fördert im schlimmsten Fall Diabetes und Übergewicht. Natürlich haben Fruchtsäfte aber auch Vorteile gegenüber Softdrinks. Sie enthalten viel Kalium. Das verringert den Bluthochdruck und beugt sogar Schlaganfällen vor, wie die World Health Organisation berichtete. Als Ersatz für frisches Obst können sie aber dennoch nicht gesehen werden. Dies liegt auch daran, dass viele wichtige Nährstoffe und Vitamine direkt unter der Schale liegen und somit nicht in das Getränk gelangen. Ein unverarbeitetes Stück Obst gibt also weit mehr her und zudem weiß man genau, was und wie viel man gerade zu sich genommen hat.

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