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Reizdarmsyndrom

Rückrufaktion: Vorsicht Histamingehalt!

Larsen Danish Seafood ruft Sardellen Creme wegen zu hohem Histamingehalt zurück

Vor allem Personen mit Histaminintoleranz sollten vorsichtig sein
Rückruf bei Larsen Danish Seafood: In der Sardellen Creme ist zu viel Histamin enthalten und eine Gefährdung von Verbrauchern mit Histaminintoleranz kann daher nicht ausgeschlossen werden. Es handelt sich bei dem Produkt um die 100 Gramm Tube der Larsen Danish Seafood Sardellen Creme mit der Chargen-Nummer bzw. Los-Kennzeichnung 1508 und den Haltbarkeitsdaten 9.11.2013 und 10.11.2013, so das Cleankids Magazin in einer Meldung.

Nicht jede Larsen Sardellen Creme ist betroffen

Von der Rückrufaktion ist ausschließlich das oben genannte Produkt betroffen. Wer dieses gekauft hat, sollte unbedingt auf den Verzehr der Sardellen Creme verzichten. Stattdessen sollten die Verbraucher das Produkt frankiert an die, auf der Tube aufgedruckte Adresse, zurücksenden. Selbstverständlich werden der Warenwert und die entstandenen Kosten vom Hersteller erstattet.

Vergiftungs-Gefahr bei Überschreitung der Histaminverträglichkeitsgrenze

Zu den Hintergrundinformationen: Durch die Aufnahme von Histamin in zu großen Mengen können innerhalb kurzer Zeit Symptome wie Kopfschmerzen, Hautrötungen und Verdauungsbeschwerden auftreten. Bei starken Beschwerden in Zusammenhang mit dem Verzehr der Sardellen Creme sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Auch eine Hitzebehandlung der Creme vor dem Verzehr vermindert den Histamingehalt nicht. Kochen hilft also nicht, der einzige effektive Schutz ist damit der vollständige Verzicht. Doch wann wird Histamin wirklich gefährlich? Grundsätzlich kann von einer Verträglichkeitsgrenze von 10 mg ausgegangen werden. Bei über 10 mg liegt eine Histaminvergiftung vor, die mit Atemnot, Hautrötungen, Blutdruckabfall, Nesselausschlag, Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erbrechen einhergeht. Deutliche Vergiftungs-Erscheinungen treten bei 100 mg Histamin auf. Liegt zudem eine Histamin-Intoleranz vor, kann von einer Herabsetzung der Verträglichkeitsgrenze bei den Betroffenen ausgegangen werden.

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