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Histaminunverträglichkeit sorgt für Gewichtsverlust

Histaminunverträglichkeit zehrt am Gewicht

Das Model Alena Gerber (24) muss sich viel Kritik an ihrer Figur gefallen lassen: Sobald sie auf Facebook ein Foto von sich postet, wird der Verdacht laut, dass sie magersüchtig sei. So war es auch bei dem Bikini-Foto aus ihrem Malediven-Urlaub, das auf Facebook zu sehen ist. Alena reagiert verärgert: Bei den Mengen, die sie isst, können diese Unterstellungen gar nicht zutreffen. Sie wünscht sich, dass sie sich nicht mehr rechtfertigen muss und dass sie so akzeptiert wird, wie sie ist. Doch nun hat Alena einen Arzt aufgesucht, um ihrem Untergewicht auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis überrascht, so berichtet wunderweib.de.

Alena Gerber leidet an Histaminintoleranz

Der Arzt hat eine Blutuntersuchung vorgenommen und kam zu dem Ergebnis, dass Alena eine Histaminunverträglichkeit hat. Damit ist der Grund für ihr Untergewicht gefunden und eine Magersucht klar ausgeschlossen. Doch nun kann sie nichts mehr von dem essen, was sie früher zu sich nahm. Gemüse, Käse, Weizen, Hefe, Schokolade und vieles mehr ist ihr verboten. Immer wieder muss sie nun angebotene Speisen ablehnen. Anderes als eine Magersüchtige hat sie jedoch keine Wahl dabei. Auf Facebook sucht sie nach anderen Betroffenen, von denen sie lernen kann, wie man sich ernährt, wenn man so vieles nicht mehr essen darf.

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Histaminintoleranz – Was ist das?

In vielen Nahrungsmitteln ist das Hormon Histamin enthalten. Auch der Körper selbst produziert es. Das Histamin ist an vielen Körperreaktionen beteiligt, zum Beispiel an der Immunabwehr. Normalerweise toleriert der Körper eine Histaminaufnahme bis zu 10 Gramm. Durch einseitige Diäten, häufigen Stress oder ungesunde Ernährungsweisen wird die Histaminintoleranz ausgelöst oder begünstigt. Das heißt, dass schon sehr geringe Mengen Histamin das Immunsystem aktivieren. Die Lösung ist eine Ausschluss-Diät. Das heißt, dass man einige Zeit lang alle histaminhaltigen Lebensmittel meiden muss. Die Intoleranz kann sich dann von selbst wieder zurückbilden.

 

 

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