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Fructoseintoleranz und gesunde Ernährung

Wer unter eine Fructoseintoleranz leidet, verträgt keinen Fruchtzucker. Das bedeutet, dass ansonsten als gesund geltende Nahrungsmittel wie Obst wenig oder gar nicht verzehrt werden können. Doch daraus muss nicht zwingend ein Mangel an Vitaminen und Mineralien entstehen. Wer seine Ernährung bewusst gestaltet, braucht Mangelerscheinungen nicht zu befürchten. Auf der Seite derneueman.net sind nützliche Ernährungstipps bei Fructoseunverträglichkeit zusammengestellt.

Nach der Karenzzeit langsam testen

Bei Verdacht auf eine Fructoseunverträglichkeit ist eine Karenzzeit angesagt. Für einige Wochen wird komplett auf den Verzehr von Fructosehaltigen Nahrungsmitteln verzichtet.
Danach folgt die Testphase. Die Ernährung darf wieder kleine Mengen Fruktose enthalten. Es wird empfohlen, die Menge langsam zu steigern, dabei immer auf die Verträglichkeit zu achten.
Möglicherweise sind einige Obstsorten bekömmlicher als andere, das ist günstig für die Aufnahme der Fitamine A und C und Ballaststoffen. Auch Folsäure, Kalium, Zink und Magnesium bezieht der Körper aus Früchten.
Obstsorten, die sich als gut verträglich herausstellen, sollten deshalb regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Am besten ist es, sie nach der Hauptmahlzeit zu sich zu nehmen.
Zusätzlich kann man mit Nahrungsergänzungsmitteln zur ausreichenden Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sorgen.
Ballaststoffe dürfen natürlich nicht fehlen, hier wird das individuelle Austesten empfohlen.
Alkohol wie Bier und Wein sollten ganz vermieden werden.

Fruktoseunverträglichkeit: Was kann man essen?

Getreideprodukte: Brot, Nudeln, Gnocchi, Kartoffeln und Reis. Vollkornprodukte wie Vollkornmehl und –reis sind ebenfalls bekömmlich.
Milchprodukte sollten keine Zuckeralkohole und Fruchtzusätze enthalten.

Die Auswahl an Gemüse ermöglicht ausreichende Abwechslung:

• Avocado
• Bambussprossen,
• Blumenkohl
• Brokkoli
• Erbsen,
• Fenchel
• Kichererbsen
• Kohlrabi
• Kürbis
• Mais
• Mangold
• Meerrettich
• Möhre
• Paprika
• Radieschen
• Rhabarber
• rote Rübe
• Salatgurke
• Sellerieknolle
• Spargel
• Spinat
• Weißkohl
• Zucchini

Auf Obst muss nicht ganz verzichtet werden. Diese Fruchtsorten sind empfehlenswert:

• Banane
• Kaktusfeige
• Kokosnuss
• Limette
• Mandarine
• Papaya
• Zitrone

Eier, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sind ebenfalls unbedenklich.

Getränke und Süßungsmittel bei Fructoseintoleranz

Am Anfang ist es vielleicht ungewohnt, doch der Körper wird es positiv aufnehmen: Mineralwasser und Leitungswasser sind die idealen Durstlöscher. Softdrinks sollten völlig vermieden werden, sie sind bei Fructoseintoleranz gar nicht empfehlenswert.

Auf das Süßen von Speisen und Getränken muss nicht verzichtet werden. Ein wenig Abwechslung tut gut und nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt, den Haushaltszucker nur in kleinen Mengen zu verwenden. Er besteht je zur Hälfte aus Glucose und Fructose. Allerdings ist die Toleranzgrenze hier individuell und muss von jedem selbst ausgetestet werden. Dasselbe gilt für Honig. Er besteht zu etwa 52 % aus Fruchtzucker und kann durchaus in kleinen Mengen verzehrt werden. Jedoch sollte auch hier sehr behutsam ausgetestet werden.
Ansonsten sind Reissirup, Stevia, Erythrit und Traubenzucker die richtigen Süßungsmittel. Sie basieren auf anderen Inhaltsstoffen und können deshalb von Menschen mit Fructoseintoleranz bedenkenlos verwendet werden.

 

 

Bild: © Okea, Fotolia.com

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