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Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Häufigkeit von Laktose- und Fructoseintoleranz

Verdauungsprobleme durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Milch- und die Fruchtzuckerunverträglichkeit gehören in Deutschland zu den häufigsten Lebensmittelintoleranzen. So verträgt fast jeder siebte Bundesbürger keine Milchprodukte und zwei bis gar 30 Prozent aller Deutschen reagieren mit verschiedensten Beschwerden auf Fruchtzucker, wie die SIGNAL IDUNA Gruppe und die Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität in einer Pressemitteilung auf vwd.de berichten.

„Habe ich eine Laktoseintoleranz?“

Stellen sich nach dem Verzehr von Milch- oder Fruchtzucker Symptome wie Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden ein, liegt das daran, dass die Betroffenen die Substanzen gar nicht oder nur teilweise abbauen können. So gelangt der Zucker unverdaut vom Dünn- in den Dickdarm. Hier wird er von Bakterien zersetzt, was zu den Verdauungsproblemen führt. Die Intoleranzen haben meist eine genetische Ursache. Wer vermutet, eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit zu haben, kann bei einem Arzt verschiedene Tests durchführen lassen. Ein Atemtest ermittelt den Wasserstoffanteil der Atemluft. Da beim Zuckerabbau im Dickdarm Wasserstoff entsteht, kann ein Arzt anhand der Messwerte erkennen, ob eine Intoleranz vorliegt. Ähnliches gilt bei der Untersuchung des Blutzuckers: Nimmt ein Patient Milch- oder Fruchtzucker zu sich, steigt der Blutzuckerspiegel normalerweise an, doch bei einer Intoleranz bleibt dieser Anstieg aus. Wer den Verdacht hegt, eine Intoleranz zu haben, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und sich nicht mit Hilfe von Informationen aus dem Internet oder von Bekannten eine Selbstdiagnose stellen.

Beschwerdefrei durch angepasstes Essverhalten

Liegt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vor, müssen Betroffene die entsprechenden Lebensmittel entweder reduzieren oder ganz meiden. Bei einer Laktoseintoleranz bezieht sich das auf Milch- und Fertigprodukte. Es ist ratsam, stets die Produktinformationen zu lesen und auf Begriffe wie Laktose, Milchzucker, Milch- und Molkereierzeugnisse sowie Laktosemonohydrat zu achten. Bei einer Fructoseintoleranz sollten Früchte und Haushaltszucker gemieden werden – und damit auch viele Süßigkeiten, Honig, Eiscreme, Schokolade und Fertigdressings. Wer eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat, muss meistens nicht vollständig auf die entsprechende Substanz verzichten. Wichtig ist es, die eigene Toleranzgrenze zu kennen und beim Essen zu beachten.

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