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Zucker

Zucker: Ein Dickmacher, der sich gern versteckt

Zucker ist vielfältig verpackt

Wussten Sie, dass jeder Deutsche jährlich etwa 40 Kilo Zucker zu sich nimmt? Dabei kommt Zucker nicht nur als Bestandteil von Keksen oder Schokolade, sondern auch als Frucht-, Milch- oder Traubenzucker daher – und steckt damit auch in Weißmehl oder Kohlehydraten. Joachim Thiel hat den Zucker einmal genauer unter die Lupe genommen. Seine Ergebnisse präsentiert er in einer Pressemitteilung auf br.de.

Zucker: Was ist das eigentlich?

Zucker kommt in zwei Varianten vor: kurz- oder langkettig. Kurzkettiger Zucker schmeckt sofort süß, langkettiger hingegen muss eine ganze Weile gekaut werden bis er seine Süße entfaltet. Langkettiger Zucker ist somit besonders tückisch, da er sich gut verstecken lässt. Wer Zucker zu sich nimmt, dämmt sein Hungergefühl nur kurzweilig ein. Der Grund: Der aufgenommene Zucker wird durch das Hormon Insulin aus dem Blut in die Zellen befördert. Der Körper fordert neuen Zucker ein, damit der Blutzuckerspiegel sein Niveau halten kann. Das führt schnell zu Heißhunger und einer überhöhten Zuckerzufuhr, wodurch das Insulin nur noch mehr Zucker in die Zellen lenkt.

Unsichtbarer Suchtfaktor

Zucker steckt in vielen Lebensmitteln – so zum Beispiel auch in Senf, Gurken, Reis und Nudeln. Lassen Sie sich außerdem nicht von dem Aufdruck „ohne Zuckerzusatz“ täuschen! Dieser bedeutet nicht, dass in dem Produkt kein Zucker drin ist, sondern vielmehr, dass kein weiterer Zucker hinzugefügt wurde. Auch Stevia und andere Süßstoffe sind mit Vorsicht zu genießen. Diese Substanzen führen dazu, dass wir natürliche Süße kaum noch als süß empfinden – und immer mehr Zucker zu uns nehmen wollen.

Wie können wir dem Dickmacher Zucker beikommen?

Wer sich viel bewegt, hat mit Zucker nicht allzu große Probleme. Doch viele Menschen üben sitzende Tätigkeiten aus und bewegen sich auch in ihrer Freizeit viel zu wenig. Da setzen wir leicht Speck an. Um den Blutzucker auf einem gesunden Level zu halten, sollte man viel Gemüse, möglichst frische und unbehandelte Lebensmittel sowie generell nur drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen.

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